Hörprobleme (Hörstörungen) und Tinnitus Definition
Hörprobleme kommen sehr häufig vor. Mit zunehmendem Alter lässt das Gehör nach, und man schätzt, dass über sechs Millionen Menschen über 60 in Deutschland an Altersschwerhörigkeit leiden. Aber auch durch Unfälle, Ohrentzündungen und Durchblutungsstörungen im Ohr kann das Gehör nachlassen. Bereits Neugeborene können unter angeborenen Hörstörungen leiden.
Hörprobleme äußern sich mit Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit oder mit verstärkter Lärmempfindung (Hyperakusis) sowie Ohrgeräuschen (Tinnitus).
Das menschliche Ohr ist ein komplexes Gebilde, das es uns zusammen mit dem Hörzentrum im Gehirn ermöglicht, Laute wahrzunehmen. Das Ohr besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Äußeres Ohr und Mittelohr nehmen die Schallwellen aus der Luft auf und leiten sie an das Innenohr weiter. Zwischen äußerem Ohr und Mittelohr liegt das Trommelfell, und im Mittelohr befinden sich die Gehörknöchelchen. Hörstörungen in diesem Bereich führen zu so genannten Schalleitungsstörungen.
Das Innenohr verarbeitet die ankommenden Schallwellen. Hier befinden sich die Hörschnecke (Cochlea) und das Gleichgewichtsorgan. Über den Hörnerv werden die wahrgenommenen Laute an das Gehirn weitergeleitet. Erkrankungen von Innenohr, Hörnerv oder Hörzentrum verursachen so genannte Schallempfindungsstörungen.
Yorum Gönder