Erkältung & Co. – Teil 1:

Grippe oder Erkältung?
Während eine Erkältung lästig ist, aber zumeist problemlos ausheilt, kann eine Grippe (Influenza) mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen. Die Beschwerden bei Grippe und Erkältung sind anfangs ähnlich. Unterschiede zeigen sich im Verlauf und in der Schwere des Krankheitsbilds.
Erkältung und Grippe werden oft verwechselt.
Unsicherheit herrscht in der Bevölkerung oft schon bei der begrifflichen Verwendung: Was umgangssprachlich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt ist, sieht der Mediziner als banale akute Infektion der oberen Atemwege an; anders die gefährliche Grippe (Influenza), für die es feste Kriterien und – bei Influenzavirus-Nachweis – eine bundesweite Meldepflicht gibt.
Anzeichen von Grippe und Erkältung
Typisch für die Grippe ist ein heftiger und plötzlicher Beginn. Symptome wie Husten, Gliederschmerzen und hohes, über mehrere Tage anhaltendes Fieber treten gleichzeitig und intensiver auf, als man es von einer Erkältung gewohnt ist. Weitere Beschwerden können Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Muskelschmerzen sowie Atemnot sein. Bis zur endgültigen Ausheilung dauert es häufig mehr als drei Wochen.
Eine Erkältung beginnt wesentlich unspektakulärer. Typischerweise treten die Symptome nacheinander auf oder lösen sich ab. Oft bleiben Personen mit Erkältung vom Fieber ganz verschont oder messen nur leicht erhöhte Temperaturen, die innerhalb weniger Tage zurückgehen. In der Regel sind alle Symptome spätestens nach zwei Wochen ausgestanden.
Die Unterschiede auf einen Blick
Typische Symptome und ihr Vorkommen bei Grippe oder Erkältung: