Welt der Tiere: Kasım 2009
Welt der Tiere
23 Kasım 2009 Pazartesi
  Hörprobleme (Hörstörungen) und Tinnitus

Definition

Hörprobleme kommen sehr häufig vor. Mit zunehmendem Alter lässt das Gehör nach, und man schätzt, dass über sechs Millionen Menschen über 60 in Deutschland an Altersschwerhörigkeit leiden. Aber auch durch Unfälle, Ohrentzündungen und Durchblutungsstörungen im Ohr kann das Gehör nachlassen. Bereits Neugeborene können unter angeborenen Hörstörungen leiden.

Hörprobleme äußern sich mit Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit oder mit verstärkter Lärmempfindung (Hyperakusis) sowie Ohrgeräuschen (Tinnitus).

Das menschliche Ohr ist ein komplexes Gebilde, das es uns zusammen mit dem Hörzentrum im Gehirn ermöglicht, Laute wahrzunehmen. Das Ohr besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Äußeres Ohr und Mittelohr nehmen die Schallwellen aus der Luft auf und leiten sie an das Innenohr weiter. Zwischen äußerem Ohr und Mittelohr liegt das Trommelfell, und im Mittelohr befinden sich die Gehörknöchelchen. Hörstörungen in diesem Bereich führen zu so genannten Schalleitungsstörungen.

Das Innenohr verarbeitet die ankommenden Schallwellen. Hier befinden sich die Hörschnecke (Cochlea) und das Gleichgewichtsorgan. Über den Hörnerv werden die wahrgenommenen Laute an das Gehirn weitergeleitet. Erkrankungen von Innenohr, Hörnerv oder Hörzentrum verursachen so genannte Schallempfindungsstörungen.


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  Erkältung & Co. – Teil 1:

Grippe oder Erkältung?


Während eine Erkältung lästig ist, aber zumeist problemlos ausheilt, kann eine Grippe (Influenza) mit lebensgefährlichen Komplikationen einhergehen. Die Beschwerden bei Grippe und Erkältung sind anfangs ähnlich. Unterschiede zeigen sich im Verlauf und in der Schwere des Krankheitsbilds.



Erkältung und Grippe werden oft verwechselt.
Unsicherheit herrscht in der Bevölkerung oft schon bei der begrifflichen Verwendung: Was umgangssprachlich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt ist, sieht der Mediziner als banale akute Infektion der oberen Atemwege an; anders die gefährliche Grippe (Influenza), für die es feste Kriterien und – bei Influenzavirus-Nachweis – eine bundesweite Meldepflicht gibt.

Anzeichen von Grippe und Erkältung

Typisch für die Grippe ist ein heftiger und plötzlicher Beginn. Symptome wie Husten, Gliederschmerzen und hohes, über mehrere Tage anhaltendes Fieber treten gleichzeitig und intensiver auf, als man es von einer Erkältung gewohnt ist. Weitere Beschwerden können Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Muskelschmerzen sowie Atemnot sein. Bis zur endgültigen Ausheilung dauert es häufig mehr als drei Wochen.

Eine Erkältung beginnt wesentlich unspektakulärer. Typischerweise treten die Symptome nacheinander auf oder lösen sich ab. Oft bleiben Personen mit Erkältung vom Fieber ganz verschont oder messen nur leicht erhöhte Temperaturen, die innerhalb weniger Tage zurückgehen. In der Regel sind alle Symptome spätestens nach zwei Wochen ausgestanden.

Die Unterschiede auf einen Blick

Typische Symptome und ihr Vorkommen bei Grippe oder Erkältung:
 

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